Wer zahlt denn eigentlich die Provision?
5. November 2009 | Von susanne | Kategorie: Tipps
Würden wir in einer Kneipe arbeiten, könnte man diese Frage ganz einfach beantworten: Immer derjenige, der bestellt!
Da dies aber nicht der Fall ist, schauen wir uns die Sacher einmal genauer an.
Ein Eigentümer gibt den Auftrag, seine Immobilie zu verkaufen. Er möchte also, dass wir für ihn tätig werden, genauer gesagt, dass wir für ihn arbeiten. Wir fragen ihn dementsprechend, wieviel er uns nach erfolgreichem Abschluss bezahlt. Und obwohl es doch einleuchten sollte, sind Kunden immer wieder erstaunt: „Aber werden Sie denn nicht vom Käufer bezahlt?“
Der Käufer hat die Immobilie besichtigt und möchte sie nun erwerben. Bei einer durchschnittlichen Provisionshöhe von fünf Prozent ist das viel Geld. Zusätzlich zum Kaufpreis kommen noch weitere Kaufnebenkosten wie Notar und Grunderwerbsteuer auf unseren Käufer zu.
Also versucht er in der Regel, den Preis zu verhandeln. Der Kaufpreis sei zu hoch, was ist denn da noch zu machen. Im Hinterkopf hat er den Gedanken, der Verkäufer solle den Kaufpreis möglichst um die Summe der Provision senken. Das ist der Idealfall.
Die Rechnung sieht dann folgendermaßen aus:
Verkaufspreis X minus Verhandlungspreis ist neuer Verkaufspreis Y, die Differenz aus X und Y ist fast immer die Höhe unsere Provision oder zumindest ein großer Teil davon.
Fazit: Die Provision kommt immer aus der Immobilie.