Gute Chancen für Immobilieninvestoren in China

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24. November 2009 | Von susanne | Kategorie: News

China_Mimo 25_pixelio.deWeitgehend unbeobachtet von vielen Investoren hat sich einer der grössten Immobilienmärkte der Welt standhaft der Krise widersetzt. Gemeint ist die Volksrepublik China, die von vielen Investoren aufgrund ihrer politischen Strukturen immer noch mit etwas Argwohn betrachtet wird.

Aber die chinesische Führung hat einmal mehr gezeigt, dass Sie in Krisenzeiten in der Lage ist, den für das Bruttoinlandsprodukt so wichtigen Immobilienmarkt nicht abzuwürgen. Trotz eines kurzfristigen Rückgangs in Folge der Finanzmarktkrise, hat China schnell mit Erleichterungen für Investitionen, Vergabe von Grundstücken oder Zinssubventionen reagiert und so den Markt stimuliert.

Die Auftragsbücher der chinesischen Immobilienentwickler sind demnach prall gefüllt, die Immobilienpreise steigen und das Bruttoinlandsprodukt im 3. Quartal ist mit einem Wachstum von 8,9 Prozent nahezu wieder auf dem Niveau der früheren Jahre. Eine erstaunliche Entwicklung, die auch von hohem Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zeugt, insbesondere dann wenn man berücksichtigt, dass in den Jahren 2005 bis 2008 über 60 Prozent aller Immobilieninvestitionen durch ausländische Investoren getätigt wurden und sich das Verhältnis im Jahr 2009 komplett umgekehrt hat (70 Prozent chinesische Investoren).

Es gibt viele Treiber, die diese Entwicklung untermauern. Der wichtigste Treiber ist der Urbanisierungstrend, demgemäss in den kommenden 20 Jahren ca. 300 Millionen Chinesen vom Land in Städte ziehen werden. Dies bedeutet, dass die Chinesen in diesem Zeitraum Wohn-, Geschäftsräume und Infrastruktur bauen, welches dem Volumen der USA entspricht. Ein weiterer Treiber ist das stetig steigende Vermögen der chinesischen Bevölkerung. Im Vergleich zu vielen anderen Volkswirtschaften sind die Anlagemöglichkeiten der Chinesen beschränkt. Im Immobiliensegment gelten Investitionen in Apartments als attraktiv.

Allerdings erlaubt der Staat nur den Ankauf von maximal zwei Apartments, um Spekulationen einzudämmen. Aufgrund des hohen Sparvermögen und der Sparquote, bedarf es demnach weiterer Anlagegefässe, insbesondere für indirekte Investitionen. Diese Anlageformen sind in China bislang nahezu nicht existent. Aber es wird fleissig an Strukturen für Dachfonds sowie auch für den C-Reit gearbeitet. Letzterer soll bereits im Herbst 2010 eingeführt werden und wird ein weiterer Treiber für die Entwicklung der chinesischen Immobilienmärkte sein.

Auch die staatlichen Organisationen und Wealth Funds wie Chinese Investment Corporation (CIC) mit einem Vermögen von 2,1 Trillionen US-Dollar sind bedeutende Investoren am heimischen Immobilienmarkt. So hat sich der Staat durch Unternehmensbeteiligungen an privatwirtschaftlich organisierten Fonds und Entwicklungsgesellschaften seine Einflussnahme gesichert. Auf der anderen Seite profitieren diese Beteiligungsunternehmen sehr stark von der Vernetzung und Verlässlichkeit, ihrer staatlichen Anteilseigner, nicht zuletzt auch in Bezug auf zukünftige Aufträge und spätere Verkäufe.

Ein weiterer Stimulus ergibt sich durch die neu geschaffenen Möglichkeiten für chinesische Versicherungsgesellschaften direkt in Gewerbeimmobilien zu investieren. Mit einem Vermögen von ca. 480 Mrd. US-Dollar sind die chinesischen Versicherer damit ein wichtiger Spieler am Markt. Wir erwarten in den kommenden Jahren ein Investitionsvolumen dieser Zielgruppe von ca. 30 bis 50 Mrd. US-Dollar.

Ingesamt scheint die Sonne am Immobilienmarkt im Reich der Mitte dauerhaft zu scheinen. Ausländische Investoren sollten die Chance nicht verpassen und sich aufgrund der positiven Zukunftsaussichten intensiv mit dem Markt auseinandersetzen und Investitionschancen in den kommenden Jahren nutzen (firmenpresse).

Quelle: Swisslake Capital AG

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